Haplopelma

 
  • Röhrenbewohner
Beschreibung
  • derzeit 11 beschriebene Arten
  • Sie leben in den feuchten Wäldern des Verbreitungsgebiets um Myanmar und Thailand
  • es handelt sich um unterirdisch lebende Arten
Aussehen
  • Vorhandensein eines großen Feldes gefiederter Haare (Scopula) auf der Außenseite der Cheliceren
  • dieses Merkmal teilt sie zwar mit den Harpactirinae, unterscheidet sich jedoch von diesen durch die Form (locker stehenden Gruppe dornenartiger Stäbchen) des Stridulationsorgans zwischen der Chelizerenaußenseite und der Tastercoxainnenseite.
Besonderheiten
  • Haplopelma spp. sind Röhrenbewohner –also unterirdisch lebend
  • bei ihrer Haltung spielt die Grundfläche des Terrariums eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist ein hoher Bodengrund (mindestens 15 cm), der es ihnen ermöglicht zu graben und ihre Röhre anzulegen. Empfohlen wird die Haltung in den Haplopelma-Spezialbecken wie sie von Wirth & Huber (2002) beschreiben. Besonderer Augenmerk sollte hier auf deren Haltungsmethode, gerade bezüglich des Wässerns der Becken, gelegt werden.
  • Die Tiere können alternativ in einer (möglichst hohen) Fauna Box untergebracht werden, die bis etwa fünf Zentimeter unter den Deckel mit einem Blumenerde-Sand-Gemisch bzw. einem lehmhaltigen Waldboden gefüllt ist. - Bei dieser Haltung gehen jedoch einige Vorteile, die die erwähnten Haplopelma-Spezialbecken bieten, verloren – gerade in Bezug auf das einfache Beobachten und Kontrollieren der Tiere. Terrarientemperaturen von 23°–25 °C reichen aus.
  • Werden sie provoziert, schlagen sie meist erst drei- bis viermal mit den Vorderbeinen und den Tastern nach dem Angreifer, bevor sie zubeißen.
  • Sie haben die Fähigkeit zu stridulieren.
Unterfamilie Ornithoctoninae

    Derzeit gibt es beschriebene 6 Gattungen mit 22 Arten.

    Verbreitungsgebiet in Asien: Sulawesi, Philippinen, Borneo, Java, Sumatra, Singapur, Malaysia, Thailand, Kambodscha, Laos, Myanmar, Vietnam und China.

    Die meisten Arten leben in Erdröhren, es gibt aber auch Baumbewohner unter ihnen.

    Sie gelten als defensive Arten.

    Sie verteidigen sich durch Schlagen mit den Vorderbeinen und den Tastern, bevor sie zubeißen.

    Die Ornithoctoninaen unterscheiden sich von den anderen Unterfamilien der Familie der Theraphosidae durch das Vorhandensein eines großen Bereiches gefiederter Haare (Scopula) auf der Außenseite der Cheliceren. Dieses Merkmal findet man auch bei den Harpactirinaen, unterscheidet sich jedoch von diesen durch die Form (locker stehenden Gruppe dornenartiger Stäbchen) des Stridulationsorgans zwischen der Chelizerenaußenseite und der Tastercoxainnenseite.

Arten

  lividum lcf, schmidti, schmidti "dcf", vonwirthi

Erfahrungsberichte

  *Ivi, *Pelu, *Sky, Kokon Lola3, Lola1 Kokon, Lola1/ *Lola2/ Lola3, *, *Ive