Interview vom 18.03.2018 mit Sandra Limoncini von Bayern 2 (Quelle: Bayrischer Rundfunk)

Anrufsendung: "Angst vor Spinnen? Ich doch nicht!" vom 12.06.2018 im radioMikro, Moderation: Katrin Waldenburg (Quelle: Bayrischer Rundfunk)

Glossar

Nähere Erklärung einiger Fachbegriffe
Abdomen
Hinterleib
Abkürzungen
0.0.1ein Tier unbestimmten Geschlechts
0.1Weibchen
1.0Männchen
NZNachzucht
DNZDeutsche Nachzucht
ENZeigene Nachzucht
WFWildfang
FHFresshaut
VVerpaarung
KKokon
KLKörperlänge
L1Larvenstadium 1 "eggs with legs" Prälarve
L2Larvenstadium 2 (2.Stadium der Entwicklung)
RHReifehäutung
spec.Spezies, Tiergattung bekannt, Art nicht
spp.Mehrzahl von Spezies
cfconfer und heißt "vergleiche"
rcfred color form
tcftypical color form
adult
geschlechtsreif, erwachsen
apikal
bedeutet: in der Anatomie und Morphologie die auf eine Spitze gerichtete Lage oder Richtung ...
Arachnida
Klasse der Spinnentiere
arborikol
auf Bäumen lebend
Bulbus
männl. Geschlechtsorgan (an den Tastern) meist birnenförmiger Anhang des männlichen Tarsus zur Speicherung und Weitergabe des Sperma
Carapax
Chitinplatte auf dem Vorderkörper
Cephalothorax
Kopf- Brust- Stück
Chelizeren
Beißwerkzeuge, zweigliedrig
Chitin
ein mit Zellulose verwandtes Kettenmolekül, welches zusammen mit einem Eiweiß (Sklerotin) den äußeren Schutzpanzer bildet
Coxa
erstes Beinglied (Hüfte)
Embolus
spitz zulaufendes Ende des Bulbus
endemisch
Arten, die nur in einer bestimmten Gegend vorkommen
Epigastralfurche
Querfurche auf der Unterseite des Abdomens, Geschlechtsöffnung
Epigyne
äußeres, dem Ektoskelett zugehöriges, chitinöses Gebilde der weiblichen Geschlechtsöffnung zur Führung des Embolus. (Schlüssel- Schloss- Prinzip)
Exuvialflüssigkeit
enzymhaltige Flüssigkeit, die bei der Häutung entsteht
Exuvie
abgestreifte Haut (nach einer Häutung)
Femur
drittes Beinglied, Schenkel
Fovea
Einsenkung auf dem Carapax
Ganglien
Ansammlung von Nervenzellen, die bei den Spinnen vor der Speiseröhre und darunter liegen. Zusammen bilden sie das zentrale Nervensystem der Spinnen.
Geschlechtsdimorphismus
unterschiedliches Erscheinungsbild der Geschlechter einer Art in Form und Farbe
Guanin
Stoffwechselprodukt im Kot (weiße Kristalle)
Habitat
Lebensraum einer Art
Haemolymphe
Körperflüssigkeit (das "Blut" der Vogelspinne)
Imaginalhäutung
letzte Häutung zur Geschlechtsreife
Labidognatha
Bezeichnung von Spinnen, deren Chelizeren quer zur Körperlängsachse schlagen
Labium
Unterlippe
Larve
Stadium nach Schlupf aus dem Ei im Kokon
Lobus
Als Lobus wird in der Anatomie eine lappenartige Gewebeformation bezeichnet, die ein Segment eines Organs ist.
Metatarsus
sechstes Beinglied
monotypische Gattung
Gattung mit nur einer einzigen beschriebenen Art
Opisthosoma
siehe Abdomen
Orthognatha
Bezeichnung von Spinnen deren Chelizeren parallel zur Körperlängsachse schlagen
Palpus
Taster
Patella
viertes Beinglied
Pheromone
Sexualduftstoffe
prolateral
Position an den Gliedmaßen: Betrachtung der Beinseiten von vorne und seitlich
Prosoma
siehe Cephalothorax
Receptacula seminis
Teile der Spermathek zur Lagerung des Sperma
Scopula
dichte Haarbüschel
semiadult
siehe subadult
Spermathek
weibl. Geschlechtsorgane zur Aufnahme des Samens
Spiderling
Jungspinne
Sternum
Chitinplatte auf der Unterseite des Vorderkörpers
Stigma
Atemöffnung
Stridulation
Erzeugung von Lauten durch Bewegen von Tastern oder Beinen
Stridulationsorgane
harte Borsten, die durch gegeneinander Reiben zischende Geräusche produzieren
subadult
Jugendstadium vor der Geschlechtsreife
Symbiose
Zusammenleben meist sehr unterschiedlicher Lebensformen zum gegenseitigen Nutzen
Tarsus
Fußglied
Taster
Gliedmaßen zwischen dem ersten Laufbeinpaar
Thorax
Körper
Tibia
fünftes Beinglied
Tibiaapophysen
Fortsätze an den Schienen der geschlechtsreifen Vogelspinnen- Männchen
Trochanter
zweites Beinglied